Markus Deutsch - Aktuelles

12.12.2019

 

Eigentlich müssen bestimmte elektronische Aufzeichnungssysteme (insbesondere elektronische Kassensysteme und Registrierkassen) ab dem 1.1.2020 über eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung (TSE) verfügen. Weil die Sicherheitseinrichtungen aber nicht (flächendeckend) am Markt verfügbar sind, beanstandet es das Bundesfinanzministerium nicht, wenn die Aufzeichnungssysteme bis zum 30.9.2020 noch nicht über eine TSE verfügen.

 

Bis zur Implementierung der TSE, längstens für den Zeitraum der Nichtbeanstandung, ist die digitale Schnittstelle der Finanzverwaltung für Kassensysteme (DSFinV-K) nicht anzuwenden.

 

Zudem wird von der Meldung der Kassen und Aufzeichnungsgeräte an die Finanzverwaltung (vgl. § 146a Abs. 4 der Abgabenordnung) bis zum Einsatz einer elektronischen Übermittlungsmöglichkeit abgesehen. Der Zeitpunkt des Einsatzes der Übermittlungsmöglichkeit wird im Bundessteuerblatt bekannt gegeben.

 

Quelle: BMF-Schreiben vom 6.11.2019, Az. IV A 4 -S 0319/19/10002

Aktuelles

  • Selbstanzeige Erbschaftsteuer - Komplexe Pflicht

    Mehr

  • Baukindergeld: Förderzeitraum soll bis 31.3.2021 verlängert werden

    Mehr

  • Umstellung elektronischer Kassen: Bundesfinanzministerium sorgt für Unsicherheit

    Mehr

  • Der Jahresabschluss 2019 ist bis Ende 2020 offenzulegen

    Mehr

  • KASSENSICHERUNGSGESETZ: FRISTVERLÄNGERUNG BIS ZUM 31. MÄRZ 2021 FÜR DEN EINBAU DER TECHNISCHEN SICHERHEITSEINRICHTUNG

    Mehr